2026

25.05.2026 Deutschen Mühlentag am Pfingstmontag

In Heppenheim a. d. Bergstraße gab es einst mehr als 80 Mühlenstandorte. An fünf kleinen Bächen arbeiteten mindestens 60 Wassermühlen. Weitere Mühlen nutzten die Muskel- und Dampfkraft. Die große Anzahl an Mühlen, aber auch deren Vielfalt machten die Stadt über Jahrhunderte hinweg zu einer Mühlenhochburg. Seit 2014 erinnert der „Heppenheimer Mühlenrundweg“ an 800 Jahre lokale Mühlengeschichte. Insgesamt führt der Wanderweg zu 23 Stationen, u.a. zu 13 Standorten ehemaliger Mühlen, zu Wohnhäusern wohlhabender und armer Mühlenbesitzer und zu zwei noch sichtbaren Mühlwehren. Der Wanderer kann zwischen Routen von 2 km bis zu 6,5 km wählen.

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Am Mühlentag geht es auf Spurensuche. Es werden  zwei Führungen angeboten:

Führung 1: „Wo einst die Mühlen klapperten“ Von der Altstadt bis zur Schlappenmühle geht es zu sechs ehemaligen Mühlenstandorten und weiteren Stationen. 
Die Mühlenführern sind hier Dr. Hermann Müller und Dr. Karlheinz Mulzer.
Beginn 14.00 Uhr, ca. 2 Stunden.

Treffpunkt: Auf dem Kleinen Markt (Platz neben der Kunsthandlung Meinberg, Wormser Str. 4).

Führung 2: „Mühlenführung für Kinder“ (mit Begleitperson/en) mit den Mühlenführerinnen Pia Keßler-Schül und Inge Schäffauer.
Auf einem Rundweg erfahren die Kinder, wie wichtig Mühlen früher waren.
Beginn 14.30 Uhr, ca. 1,5 Stunden.

Treffpunkt: Kurfürstenplatz vor dem Kurmainzer Amtshof.

Die Führungen sind kostenlos. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Festes Schuhwerk wird empfohlen.

Ab 16 Uhr findet die traditionelle „Strooßewärdschaft“ der Heppenheimer Altstadtfreunde e. V. in und vor dem Marstall des Kurmainzer Amtshofes statt. Hier ist für das leibliche Wohl gesorgt. Auch ein spezieller Müllertrunk wird angeboten.

Der Hof der „Schindersburg“ (Siegfriedstraße 104) – ein schönes, 1577 erbautes Wohnhaus eines wohlhabenden Müllers – ist nachmittags geöffnet.

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Eine Station am Mühlenrundweg mit der Geopunkt-Tafel / © Hermann Müller

19.05.2026 Vortrag zu Auswanderergeschichten

Bemerkenswertes zu Auswanderungen nach Nordamerika oder: wie (alte) Anzeigen im Verordnungs- und Anzeigeblatt neue Geschichten ans Licht bringen

Ausgehend von Anzeigen in den jeweiligen Verordnungs- und Anzeigeblättern zeigt Vorstandsmitglied Manfred Bräuer Schicksale von Auswanderern aus dem heutigen Heppenheimer Stadtteil Erbach auf. Quellen sind unter anderem an Gläubiger oder Erben gerichtete öffentliche Aufforderungen, sich zu melden. Bräuer berichtet aber auch über heimliche "Entfernungen", schnelle Abreisen sowie Unterstützung für mittellose Auswanderer.

Der Vortrag findet um 19.30 Uhr im Lokal "Das Burgheim", Graben 5 in Heppenheim statt. Veranstalter ist die Bezirksgruppe Odenwald der Hessischen Familiengeschichtlichen Vereinigung.

Das Schildwirtshaus „Zur Sonne“ - Seine Geschichte und die Umstände der Versetzung des barocken Eingangsportals

Katrin Rehbein (Stadtarchiv) und Dr. Karlheinz Mulzer (Mitglied des Heppenheimer Geschichtsvereins) präsentieren die Geschichte des Gasthauses "Zur Sonne". 

Gastwirtschaften sind soziale Treffpunkte, Kommunikationszentren sowie Orte lokaler Tradition. Sie tragen damit wesentlich zur Stärkung des Gefühls von Heimat bei. Das Schildwirtshaus „Zur Sonne“ befand sich an der heutigen Darmstädter Straße nördlich der Lehrstraßen Einmündung. Zusammen mit der Thurn- & Taxis‘schen Posthalterei prägte es einige Jahrhunderte lang das Stadtbild Heppenheims, besonders für Durchreisende.

Dieser Vortrag findet am Samstag, den 07. März 2026 um 18:00 Uhr im Marstall statt. Der Eintritt ist frei.

Weitere Informationen finden Sie hier